Ab in die Zukunft

Zukunft und Technologie

Die Zukunft ist morgen, deswegen heute handeln
Das Gesundheitswesen ist im Wandel, so auch die AOK Systems. Ein Innovationsmanagement ist im Aufbau, Innovationen rücken stärker in den Fokus. Warum die AOK Systems diesen Weg geht, wann es sich lohnt, ein Innovationsprojekt zu initiieren, u. v. m. erfahren Sie hier.
 
Warum Innovationsmanagement so wichtig ist
Das ist schon länger bekannt: Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung schreiten in schnellem Tempo voran – auch beschleunigt durch die aktuelle COVID-19-Pandemie und die Auswirkung auf unseren Arbeitsalltag. Aber auch die Bedürfnisse der Menschen ändern sich und damit auch verbundene Erwartungen an ihre Krankenversicherung. Eine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit an jedem Wochentag ist bereits Gewohnheit, Services/Produkte sollen unseren Alltag vereinfachen und individuelle Kundenerlebnisse bieten. Durch den Wandel im Lebensstil vieler Versicherten ist die Suche nach Angeboten für gesundheitsbewusstes Leben, Entschleunigung, Work-Life-Balance, Vorsorge etc. gestiegen. Das stellt Kassen vor neue Herausforderungen.
 
Zukunftsweisende Partnerschaft
Die AOK Systems unterstützt ihre Kunden bei der Bewältigung dieser Herausforderungen, indem sie  auch weiterhin übergreifende, strategisch zielführende und neue Technologien sowie kundenorientierte Lösungen entwickelt. Gemeinsam mit Kunden und Partnern gilt es einerseits neue Standards zu setzen, beispielsweise Kernanwendungen und Kernprozesse der GKV-Branchenlösung oscare® weiterzuentwickeln. „Darüber hinaus müssen wir aber heute schon darüber nachdenken, welche Zukunftstrends oder Technologien, die ggf. heute noch gar keine Rolle spielen, morgen für uns und unsere Kunden relevant sein könnten“, so Daniel Ridder, Leiter des neuen Geschäftsbereichs Strategie und Innovation bei der AOK Systems. Der Fokus des Innovationsmanagements liegt darauf, Mitarbeitern und Kunden einen strukturierten Ansatz, Methodenkompetenz und ein freies Umfeld zu bieten. Das soll dazu führen, ergebnisoffen und losgelöst von möglichen Restriktionen des Tagesgeschäfts neue Sachverhalte anzudenken, Lösungsansätze zu skizzieren und auszuprobieren sowie diese mithilfe von Prototypen hinsichtlich Kundenakzeptanz und potenzieller Marktreife zu evaluieren.
 
Innovationsmanagement innovativ etablieren
 
Mit Innovationsmethoden zum Ziel
Zunächst einmal eine Klarstellung, was Innovation nicht bedeutet: Dass nur ein bestimmtes Team oder eine Abteilung im Unternehmen an innovativen Ideen arbeitet. Das Gegenteil ist der Fall! Die Lösung von komplexen Herausforderungen bedarf unterschiedlicher Expertise und Sichtweisen. Das Innovationsmanagement fördert und koordiniert dabei einen offenen und transparenten Austausch – um teamübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit sicherzustellen. Es konzipiert dabei aber auch individuelle Innovations-Formate wie Workshops und Sprints, um den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden, berät Projektteams hinsichtlich des geeigneten Vorgehens und des Einsatzes von relevanten Innovationsmethoden und dient als Wächter zur Einhaltung des neu definierten Innovationsprozesses der AOK Systems.
 
Wo geht die Reise hin?
Im vergangenen Jahr wurde bereits eine gute Ausgangslage geschaffen. Mit der erstmaligen Definition und Besetzung der Rolle „Innovationsmanager“ wurde die Methodenkompetenz im Bereich Strategie, Innovation und Design Thinking weiter ausgebaut. „Mit dem zusätzlichen Aufbau eines Forschungs- und Erprobungslabors haben wir es uns zum Ziel gesetzt, Problemstellungen aus verschiedenen Blickwinkeln heraus zu untersuchen, zielgruppenrelevante Ideen zu entwickeln und mithilfe von Pilotprojekten eine potenzielle Marktreife zu evaluieren“, erklärt Daniel Ridder. „Dabei möchten wir nicht nur intern Projekte initiieren, sondern vor allem mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten.“ Der Anspruch ist aber auch, intern eine nachhaltige und standortübergreifende Innovationskultur bei der AOK Systems zu etablieren – als Nährboden für die kontinuierliche Erforschung, Entwicklung und Erprobung von neuen Ideen und Ansätzen. Kunden und Mitarbeiter können neue Methoden testen und sich gegenseitig inspirieren.
 
Austausch ist das A und O
Die aktuelle COVID-19-Pandemie stellt uns weiterhin vor große Herausforderungen. Denn Innovationsformate wie Workshops oder Sprints leben davon, dass das Team gemeinsam vor Ort an der Lösungsfindung arbeitet. Da werden Zettel mit Ideen an Wände geklebt, Skizzen für eine erste Visualisierung erarbeitet und mithilfe von Workshop-Materialien wird an einfachen Prototypen gewerkelt. Es müssen daher neue Kollaborationsformate für eine interaktive Zusammenarbeit im virtuellen Raum definiert werden, um gemeinsam an Lösungskonzepten zu arbeiten und, obwohl Hunderte Kilometer voneinander entfernt, dennoch einen persönlichen Austausch bestmöglich sicherzustellen.
 
Kundenorientierung im Fokus
 
Akzeptanz und Effektivität durch Mitwirken des Kunden
Damit Produkte, Prozesse oder Services gerne und häufig genutzt werden, gilt es beim Erarbeiten von neuen Lösungen daher stets, den jeweiligen Nutzer in den Fokus zu stellen. So stellen sich entlang des Innovationsprozesses immer wieder die Fragen: Welche Bedürfnisse haben die Menschen, für die eine neue Lösung gestaltet werden soll? Erleichtert die neue Idee den Arbeitsalltag von Sachbearbeitern? Was könnte das Kundenerlebnis von Versicherten zusätzlich steigern? Ist die neue Anwendung intuitiv zu bedienen und welche Mehrwerte bietet sie den Nutzern? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, ist es von großer Bedeutung, Lösungsansätze und Prototypen bereits früh mit der jeweiligen Zielgruppe zu testen. Dadurch erhält das Team wertvolle Erkenntnisse und kann diese in der weiteren Ausarbeitung mitberücksichtigen.
 
Mehr als Entwicklung
Der Innovationsprozess unterscheidet sich vom bisherigen Prozess der Produktentwicklung insbesondere darin, dass nicht die Umsetzung eines in allen Funktionalitäten fertig entwickelten und finalen Produkts im Fokus steht. Es geht vielmehr darum, zielgerichtet zu experimentieren, zu iterieren und letztendlich auf einer fundierten Datenlage entscheiden zu können, ob in die Umsetzung eines ersten marktreifen Produkts, des sogenannten Minimum Viable Product (MVP), investiert werden sollte.
 
Win-win-Situation
 
Die gemeinsame Kollaboration in dem Forschungs- und Erprobungslabor der AOK Systems bietet viele Mehrwerte. Ein nutzerzentrierter Fokus und die kundenorientierte Herangehensweise führen zu einem Produkt, welches immer den Sachbearbeiter in der Kasse und den Versicherten mit seinen Bedürfnissen berücksichtigt und in den Mittelpunkt stellt. Ein offenes und innovatives Mindset ist davon geprägt, viel Denkfreiraum zu haben, parallel auf mehreren Spuren gleichzeitig unterwegs zu sein und Neues, Altes, Ungewöhnliches und vielleicht auch Überraschendes mit Know-how und Erfahrung zu verknüpfen. Grenzen und Beschränkungen sind aufgehoben, damit die Ideen frei fließen können. Einen interdisziplinären Austausch nennt man auch fächerübergreifende Arbeitsweisen. Zur Verdeutlichung: Kommen mehrere Menschen aus diversen Fachrichtungen oder mit unterschiedlicher Expertise zusammen, ist der Blick über den Tellerrand einfacher. Dies ist gerade bei der Lösung von komplexen Herausforderungen von großem Vorteil. Die AOK Systems bedient sich aus einem Portfolio unterschiedlicher, inspirierender Innovationsmethoden. Diese müssen für die Problemstellung oder Herausforderung geeignet und einfach sein.
 
Fundierte Entscheidungen treffen
In allen Phasen des Innovationsprozesses purzeln wertvolle Insights und neue Erkenntnisse heraus, dadurch kann sich die Arbeit kontinuierlich verbessern. Erst wenn eine ausreichende Datenlage hinsichtlich Nutzer-Akzeptanz, technologischer und wirtschaftlicher Tragfähigkeit vorhanden ist, wird eine Investitionsentscheidung in Produktentwicklung/-umsetzung und Markteintritt getroffen. Daher geht es im Innovationsmanagement nicht darum, jede Idee zwingend bis zur Marktreife weiterzutreiben – das Falsifizieren einer Hypothese oder das Aufgeben eines Prototyps darf nicht als Scheitern angesehen werden, vielmehr als Möglichkeit, wertvolle Learnings zu generieren. Es ist allerdings auch wichtig zu verstehen, dass nicht jede Herausforderung, vor der man steht, mithilfe des Innovationsprozesses gelöst werden muss. Für die inkrementelle Weiterentwicklung eines bestehenden Produkts oder bei klar definierten Anforderungen an Umsetzung und Outcome bedarf es wahrscheinlich keiner ergebnisoffenen, experimentellen Herangehensweise. Wann lohnt es sich daher, ein Innovationsprojekt zu initiieren? Beispielsweise wenn man einem unbekannten oder komplexen Sachverhalt gegenübersteht, nicht über ausreichendes Verständnis hinsichtlich Zielgruppe und Problemstellung verfügt – oder schlichtweg das Bauchgefühl hat, dass die aktuelle Lösung zu kurz gedacht ist und Innovationspotenzial darin steckt. Sie möchten mehr über das Innovationsmanagement bei der AOK Systems und den Innovationsprozess erfahren? Dann kontaktieren Sie Ihren/Ihre Kundenanforderungsmanager/-in bei der AOK Systems – er oder sie freut sich, demnächst auch gemeinsam mit Ihnen an einer spannenden Innovation zu arbeiten.